„Ein Erfolgsmodell auch für Feuerwehren“

Interkommunale Zusammenarbeit besitzt wichtigen Stellenwert

Der Hessische Innenminister Peter Beuth hat im Rahmen des Seminars „Interkommunale Zusammenarbeit“ des Kreisfeuerwehrverbandes Untertaunus für eine engere Verknüpfung benachbarter Freiwilliger Feuerwehren geworben und dabei die Bedeutung der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) herausgestellt.

„Die Interkommunale Zusammenarbeit hat sich in den zurückliegenden Jahren einen sehr wichtigen Stellenwert in den Kommunen erworben. Dabei ist die IKZ ein Erfolgsmodell auch für Feuerwehren: Mehr als ein Viertel aller geförderten Anträge kommen aus dem Feuerwehrwesen. Zwingende Voraussetzung ist dafür jedoch die Einbindung der aktiven Feuerwehrmitglieder in die Entscheidung zur Kooperation. Nur so kann verhindert werden, dass das Engagement der vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen gefördert wird, nicht aber deren Motivation erschüttert und herabgesetzt wird“, so Innenminister Peter Beuth.

Seit dem Jahr 2011 hat das Land 53 IKZ-Förderanträge aus dem Bereich des Brandschutzes bewilligt und dabei rund 2,6 Million Euro zur Förderung dieser IKZ-Projekte investiert. Rund die Hälfte der Fördermittel floss dabei die in die Zusammenführung von Ortsteilwehren.